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Bedingte Erbeinsetzung kann sittenwidrig sein

Setzt ein Erblasser seine Erben dergestalt unter Druck, dass die Erfüllung einer Bedingung, hier eine bestimmte Anzahl von Besuchen, erst zum Erbfall führen wird, ist dies sittenwidrig und somit nichtig.

Im vorliegenden Fall handelte es sich bei dem Erblasser um einen Großvater, der an die Erbschaft seiner Enkelkinder eine bestimmte Anzahl von jährlichen Besuchen geknüpft hatte. Diese Erbregelung war den Erben bekannt.

OLG Frankfurt a.M., Beschluss vom 05.02.2019, 20 W 98/18

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